Land: Niue
Nennwert: 5 Dollar
Feingehalt: 999/1000
Gewicht: 62,20 gramm
Durchmesser: 50,00 mm
Prägequalität: Antik Finish
Auflage: 500 Stück
Die Silbermünze ist Teil der Serie Der Weg nach Walhalla.
Walhalla" ist ein Begriff aus der nordischen Mythologie und bezeichnet eine Art "himmlische Halle" oder "Sitz der Auserwählten" für gefallene Krieger. In der nordischen Mythologie ist Walhalla der Ort, an den die Tapferen nach ihrem Tod gebracht werden.
Obwohl die nordische Mythologie verschiedene Beschreibungen und Interpretationen von Walhalla bietet, gibt es keine eindeutige Wegbeschreibung dorthin, wie man es vielleicht von physischen Orten gewohnt ist. Vielmehr wird Walhalla als ein Ort des Ruhms und der Ehre dargestellt, zu dem nur diejenigen gelangen, die im Kampf mutig und tapfer waren.
In den nordischen Mythologien wird oft beschrieben, dass diejenigen, die in der Schlacht sterben, von den Walküren, mythischen Kriegerinnen, ausgewählt und nach Walhalla gebracht werden. Dort erwartet sie ein Leben voller Ehre, Kampf und Feiern an der Seite von Göttern und anderen Helden.
Erik Blutaxt (altnordisch Eiríkr blóðøx) war eine der bekanntesten und zugleich umstrittensten Figuren der Wikingerzeit im 10. Jahrhundert. Sein Beiname „Blutaxt“ steht sinnbildlich für seinen Ruf als besonders grausamer und rücksichtsloser Herrscher.
Herkunft und frühes Leben
Erik wurde etwa um 885 n. Chr. geboren. Er war der Sohn von
- Harald Schönhaar , dem ersten König eines vereinten Norwegens
Schon als Kind wuchs Erik in einer Welt voller Machtkämpfe auf. Sein Vater hatte viele Kinder, wodurch es später zu heftigen Streitigkeiten um die Thronfolge kam.
Typisch für Wikingerfürsten wurde Erik früh zum Krieger ausgebildet:
- Kampf mit Schwert, Axt und Schild
- Seefahrt und Raubzüge
- politische Verhandlungskunst
Bereits als Jugendlicher nahm er an Wikingerfahrten teil und sammelte Kampferfahrung.
Der Weg zur Macht
Nach dem Tod seines Vaters beanspruchte Erik den norwegischen Thron. Doch er hatte viele Konkurrenten – vor allem seine eigenen Brüder.
Laut Überlieferungen:
- ließ er mehrere seiner Brüder töten
- setzte sich mit Gewalt gegen Rivalen durch
Diese brutalen Taten brachten ihm den Namen „Blutaxt“ ein.
Er wurde schließlich König von Norwegen (ca.
931–933), konnte seine Macht jedoch nur kurz halten.
Herrschaft als König von Norwegen
Seine Regierungszeit war geprägt von:
- Gewalt und Machtkämpfen
- Widerstand durch Adelige
- Konflikten innerhalb der Familie
Er versuchte, die Macht seines Vaters auszubauen und Norwegen weiter zu einen. Gleichzeitig war seine Herrschaft so hart, dass sich viele gegen ihn stellten.
Schließlich wurde er von seinem Halbbruder verdrängt und musste ins Exil gehen.
Zeit in England (Jorvik / York)
Nach seiner Vertreibung ging Erik nach England, wo er:
- König von Northumbria (Jorvik/York) wurde
- mehrfach an die Macht kam und wieder vertrieben wurde
Diese Phase zeigt, wie instabil politische Macht in der Wikingerzeit war – Herrschaft wurde oft durch Krieg entschieden.
Tod
Erik starb um 954 n. Chr. in der Schlacht von Stainmore in England.
Sein Tod markierte das Ende der Wikingerherrschaft in dieser Region.
Persönlichkeit und Ruf
Erik Blutaxt wird in Quellen sehr unterschiedlich dargestellt:
Negatives Bild
- grausam und brutal
- machthungrig
- skrupellos gegenüber Familie
Positives/neutraleres Bild
- starker Krieger und Anführer
- politisch ambitioniert
- Teil der Staatsbildung Norwegens
Viele Geschichten stammen aus nordischen Sagas, die oft Legenden mit Realität vermischen. Deshalb ist nicht alles historisch eindeutig belegt.
Bedeutung in der Geschichte
Erik Blutaxt ist wichtig, weil er:
- ein Beispiel für die Machtkämpfe der Wikingerzeit ist
- zur Entwicklung des norwegischen Königtums beitrug
- als einer der letzten Wikingerkönige von York gilt
Kurz zusammengefasst
- Wikingerkönig aus Norwegen (10. Jahrhundert)
- Sohn von Harald Schönhaar
- berüchtigt für brutale Machtergreifung
- kurze Herrschaft in Norwegen
- später König in England
- gestorben 954 in einer Schlacht